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E-Auto-Förderung 2026: Bis zu 6.000 Euro Prämie beantragen – so geht es

Veröffentlicht 19. Mai 2026 Aktualisiert 15. Juni 2026

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Die E-Auto-Förderung 2026 ist offiziell zurück: Ab dem 19. Mai 2026 ist das neue Förderportal beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) freigeschaltet. Je nach Einkommen und Fahrzeugtyp erhalten Käufer zwischen 1.500 und 6.000 Euro Zuschuss für ein neues Elektroauto oder einen Plug-in-Hybriden. Wer jetzt ein E-Auto kauft, sollte wissen, wer antragsberechtigt ist, wie viel Förderung es gibt und wie der Antrag gestellt wird.

Was ist die E-Auto-Förderung 2026?

Die Bundesregierung hat die staatliche Kaufprämie für Elektroautos 2026 neu aufgelegt. Nachdem die Förderung Ende 2023 abrupt gestoppt wurde, steht nun ein Förderbudget von rund drei Milliarden Euro zur Verfügung. Experten schätzen, dass damit etwa 800.000 Fahrzeuge in den nächsten drei bis vier Jahren gefördert werden können.

Zuständige Behörde bleibt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), das bereits die frühere Umweltbonus-Förderung administriert hatte. Die neue Förderung gilt rückwirkend ab dem 1. Januar 2026 und richtet sich sowohl an Privatpersonen als auch an Unternehmen und Gewerbetreibende.

Wer hat Anspruch auf die E-Auto-Prämie?

Nicht jeder, der ein Elektroauto kauft, erhält automatisch die volle Förderung. Das Programm ist an Einkommensgrenzen geknüpft:

  • Maximales Haushaltseinkommen: 80.000 Euro zu versteuerndes Haushaltsjahreseinkommen
  • Erhöhung bei Kindern: Die Einkommensgrenze erhöht sich um jeweils 5.000 Euro pro Kind unter 18 Jahren (bis zu zwei Kinder berücksichtigt)
  • Erstmaliger Kauf: Das Fahrzeug muss erstmals in Deutschland zugelassen werden
  • Neufahrzeug: Nur Neufahrzeuge der Fahrzeugklasse M1 sind förderfähig

Welche Fahrzeuge werden gefördert?

Förderfähig sind folgende Antriebsarten:

  • Rein batterieelektrische Fahrzeuge (BEV): Mindestens 3.000 Euro Förderung
  • Batterieelektrische Fahrzeuge mit Range-Extender: Mindestens 3.000 Euro Förderung
  • Plug-in-Hybride (PHEV): Mindestens 1.500 Euro Förderung

Wichtig: Reine Verbrenner und Mild-Hybride sind von der Förderung ausgeschlossen. Das Fahrzeug muss außerdem bestimmte technische Mindestanforderungen erfüllen, die das BMUKN festlegt.

Wie hoch ist die Förderung konkret?

Die genaue Förderhöhe hängt vom Einkommen, der Haushaltsgröße und dem gewählten Fahrzeugtyp ab:

  • Reine Elektroautos (BEV): 3.000 bis 6.000 Euro
  • Plug-in-Hybride (PHEV): 1.500 bis 3.000 Euro

Je niedriger das Haushaltseinkommen und je mehr Kinder im Haushalt leben, desto höher fällt die Förderung aus. Personen mit geringem Einkommen können die volle Förderung von 6.000 Euro für ein Elektroauto erhalten.

Wie stellt man den Antrag beim BAFA?

Die Antragstellung beim BAFA erfolgt ausschließlich online über das neue Förderportal. So gehen Sie vor:

  1. Fahrzeug kaufen oder reservieren: Schließen Sie zunächst einen verbindlichen Kaufvertrag ab
  2. Konto anlegen: Registrieren Sie sich auf dem BAFA-Förderportal unter foerderportal.bund.de
  3. Antrag ausfüllen: Geben Sie alle erforderlichen Daten ein: Fahrzeugdaten, Kaufpreis, Einkommensnachweise
  4. Dokumente hochladen: Kaufvertrag, Einkommenssteuerbescheid, Zulassungsbescheinigung
  5. Antrag einreichen: Nach der Prüfung erhalten Sie einen Bewilligungsbescheid
  6. Auszahlung: Die Förderung wird auf Ihr Konto überwiesen, in der Regel innerhalb von vier bis acht Wochen

Wichtige Fristen und Deadlines

Bei der E-Auto-Förderung 2026 gilt es, bestimmte Fristen zu beachten:

  • Rückwirkend ab 1. Januar 2026: Fahrzeuge, die bereits zu Jahresbeginn gekauft wurden, können nachträglich beantragt werden
  • Förderportal geöffnet: Seit dem 19. Mai 2026 können Anträge gestellt werden
  • Budgetbindung: Die Förderung gilt, solange das Budget vorhanden ist; bei hoher Nachfrage kann das Budget schnell ausgeschöpft sein
  • Antragsfrist nach Kauf: Der Antrag muss innerhalb von sechs Monaten nach der Zulassung gestellt werden

E-Auto-Förderung und weitere Vergünstigungen kombinieren

Die staatliche Kaufprämie ist nicht die einzige Möglichkeit, beim E-Auto-Kauf zu sparen. Weitere relevante Förderungen und Vergünstigungen umfassen:

  • KfW-Kredit: Günstige Finanzierung für Elektrofahrzeuge über die Kreditanstalt für Wiederaufbau
  • Arbeitgeber-Leasing: Steuerliche Vorteile bei Gehaltsumwandlung und Dienstwagenregelung (0,25 % statt 1 % Listenpreisregel)
  • Kfz-Steuerbefreiung: Elektroautos sind bis Ende 2030 von der Kfz-Steuer befreit
  • Niedrigere Energiekosten: Laden mit Strom ist im Schnitt deutlich günstiger als Tanken
  • Photovoltaik-Kombination: Eigenstromerzeugung und -speicherung können die Betriebskosten weiter senken

Welche E-Autos kommen 2026 neu auf den Markt?

Wer 2026 ein Elektroauto kauft, hat eine breite Auswahl an neuen Modellen. Besonders interessant im mittleren Preissegment sind:

  • Škoda Epiq: Ab 25.900 Euro, 315 bis 430 km Reichweite, Premiere am 19. Mai 2026
  • Volkswagen ID.2: Geplanter Einstiegspreis unter 25.000 Euro
  • Renault 5 E-Tech: Beliebtes Kompakt-E-Auto im Retro-Design ab ca. 25.000 Euro
  • BYD Atto 3: Chinesische Konkurrenz mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis

Mit der Förderung von bis zu 6.000 Euro können diese Fahrzeuge deutlich günstiger werden als vergleichbare Verbrenner.

Tipps für einen erfolgreichen Förderantrag

Damit der Antrag beim BAFA problemlos durchläuft, sollten Sie folgende Punkte beachten:

  • Dokumente vollständig: Stellen Sie alle Unterlagen bereit, bevor Sie den Antrag einreichen
  • Einkommensbescheid aktuell: Verwenden Sie den Einkommenssteuerbescheid des Vorjahres
  • Liefertermin beachten: Die Zulassung des Fahrzeugs muss in 2026 erfolgen, um die neue Förderung zu erhalten
  • Händler einbeziehen: Viele Autohändler unterstützen bei der Antragstellung und kennen die aktuellen Anforderungen
  • BAFA-Hotline nutzen: Bei Fragen steht die BAFA-Hotline zur Verfügung: 06196 908-1820

Häufig gestellte Fragen

Wie viel Förderung bekomme ich für ein Elektroauto 2026?

Je nach Einkommen und Haushaltsgröße erhalten Sie zwischen 3.000 und 6.000 Euro für ein reines Elektroauto. Plug-in-Hybride werden mit 1.500 bis 3.000 Euro gefördert. Die genaue Höhe richtet sich nach dem zu versteuernden Haushaltsjahreseinkommen (maximal 80.000 Euro).

Wo stelle ich den Antrag für die E-Auto-Förderung?

Anträge werden ausschließlich online beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt. Das Förderportal ist seit dem 19. Mai 2026 unter foerderportal.bund.de zugänglich.

Gilt die Förderung auch für Gebrauchtwagen?

Nein, die E-Auto-Förderung 2026 gilt ausschließlich für Neufahrzeuge, die erstmals in Deutschland zugelassen werden. Gebrauchte Elektroautos sind von der Prämie ausgeschlossen.

Kann ich die E-Auto-Prämie mit dem KfW-Kredit kombinieren?

Ja, die staatliche Kaufprämie und der KfW-Kredit für Elektromobilität können grundsätzlich kombiniert werden. Sprechen Sie dazu mit Ihrer Bank oder dem Autohändler, um die optimale Finanzierungsstruktur zu finden.

Was passiert, wenn das Förderbudget ausgeschöpft ist?

Sobald das Förderbudget von rund drei Milliarden Euro aufgebraucht ist, werden keine neuen Anträge mehr bewilligt. Es lohnt sich daher, den Antrag so früh wie möglich nach dem Kauf zu stellen.

Muss ich das E-Auto mindestens eine bestimmte Zeit behalten?

Ja, es gibt in der Regel eine Mindesthaltedauer. Bei der bisherigen Förderung betrug diese 12 Monate. Für die neue Förderung 2026 sollten Sie die aktuellen BAFA-Richtlinien prüfen, da sich die genauen Bedingungen ändern können.

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